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mediterrane Gärten, Südliches Flair, mediterrane Gestaltung & Architektur 

     
  GEMEINSAM GESTALTEN
Garten/ Wohn/ & Lebenskunst
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Gartengestaltung, Architektur und Kunst. Eine Arbeitsgemeinschaft von Personen aus Kunst, Handwerk und Industrie, die durch gegenseitigen Austausch von Ideen und Geschäftsbeziehungen Produkte entwickeln, die gezielt einem künstlerischen und funktionellen Anspruch gerecht werden.

 
  Bronzeplastik von Malgorzata Chodakowska    


           mediterranes Fertighaus Bungalow  Terracotta  mediterraner Garten  Holzhaus Gartenlounge mit Kamin und Gartensauna ©2010
              Fertighäuser                                   mediterranes                                                                 Gartenlounge
 
 









die südliche Stein-Architektur
Als der legendäre König Salomo vor 3000 Jahren von seinem Baumeister Hiram Zedern- und Zypressenholz für seinen Tempelbau aus dem Libanon anforderte, war das jene Zeit in der Antike, die als Ende einer vom Menschen gemachten ökologischen Katastrophe anzusehen ist. Jene ökologische Krise hatte in der vorderasiatischen Bronzezeit ihren Anfang genommen. Damals holzte man für Bauzwecke, Brennholz und für den Schiffsbau großflächig bewaldete Gebirgszüge ab. Ein ungewöhnliches Trockenklima und die Überweidung mit Schaf- und Rinderherden taten das Übrige, und es entstanden so Haine oder lichte Wälder aus uralten Bäumen, da ja das junge Holz von den Herden immer wieder  vernichtet wurde.

In den steinernen Tempelbauten der Bewohner dieser Landstriche, besonders aber in den Tempelbauten der Griechen und Ägypter, finden sich anfangs noch Holzbautechniken, die von den Steinmetzen auf den Steinbau übertragen wurden, und die alten Tempelbauten mit ihren Säulenhallen erinnerten noch an die alten heiligen Haine. Doch setzte sich nun schnell durch Ermangelung an Bauholz eine eigenständige Steinarchitektur am Mittelmeer durch. Aber nicht allein die Verwendung bestimmter Baumaterialien [also vorzugsweise Stein [oder auch geschmiedetes Eisen] prägte den Baustil des Südens sondern auch das Klima. Dächer mussten keine Schneelast trage, und so ist dort der Dachabschluss zur flachen Ebene geneigt. Häuser sind arm an Fenstern manchmal gar fensterlos. Die Vergrößerung der Baukörper geschieht durch Wiederholung in ebener Richtung auch durch Zusammenschluß zu einer Reihe bei gleichzeitiger Aufgabe des einzelnen Hauskörpers - so im Gebiet des Mittelmeeres südlich der Alpen.

Durch Gliederung entsteht das südeuropäische Hofhaus mit seiner künstlerischen Entwicklung bis zum Renaissancepalast [Steinbaustil, einschließlich der Kuppelgewölbe]. Architekturelemente sind: Mauer, Pergola [Flachdecke], Stützmauern, Terrassen, Gewölbe, Vorhallen aus Stein, Veranda, Loggia, Steinwände mit Putz, Tünche, Stuck oder Malerei. Steinbildnerei, Steinsäulen, Steinstufen, Steinplattenwege, Pflasterung, Zisternen, steinerne Bildstöcke, steinerne Grabmäler usw. Kleinbauten aller Art werden in Stein ausgeführt.

Der Garten des Südens ist der Hofgarten, der Patio oder der mit Mauern umfriedete Hausgarten, der selten eine Verbindung zur offenen Landschaft hat. Im mediterranen Garten ist Holz weitgehend durch geschmiedetes Eisen ersetzt, etwa bei den Gartenmöbeln, Zäunen oder Gittern. Doch sei der Materialeinsatz beim Schmiedeisen sparsam und grazil, denn traditionell verwendete man teure Materialien sparsam. Durch das Zusammenspiel all dieser Faktoren entsteht erst das gewünschte leichte, mediterrane Flair, das im optischen Kontrast zur eher erdverbunden südländischen Architektur steht.

 

Bild oben: Bronzeplastik von Malgorzata Chodakowska
 

 



 
 

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