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Die originalen Finn-Kotas werden aus robuster
arktischer Rotkiefer hergestellt und sind solide Gartenhäuser. Der
Vorteil so einer naturromantischen Grill-Hütte ist vor allem der, dass
man mit ihr die Grillsaison bis in den Winter hinein verlängern kann.
Damit wird der Hausgarten über das ganze Jahr hin nutzbar. Auch kann man
sich an langen Sommerabenden in die Kota zurückziehen, wenn in der Nacht
die Gespräche auf der Terrasse den Nachbarn stören.
Finnkotas können auch zur Gartensauna umgebaut werden. Die dritte
Möglichkeit ist der Einbau eines Outdoor-Whirlpools. Dann bekommt die
nordische Hütte den Charakter eines Badehauses, das wie die Grillhütte
auch im Winter genutzt werden kann. Natürlich kann die Finnkota auch nur
als Gartenhaus genutzt werden und im Sommer schon mal zur Übernachtung
von Gästen oder Enkelkindern dienen.
Egal, ob man so eine Finnkota nun als Grillhütte, als Gartensauna oder
als Badehaus mit eingebautem Whirlpool nutzt - man hat immer ein schönes
Blickziel im Garten. Doch man kann so ein Gartenhaus auch gezielt als
Sichtschutz einsetzen. Manchmal ist die Umgebung am Haus nicht besonders
schön. Es kann der Garten noch so schön gestaltet sein, wenn man etwa
auf irgendwelche Industriebrachen schauen muss, dann ist das ärgerlich.
Man kann mit Sichtschutzelementen oder Gartenbauten wie z.B. einer
solchen Finn-Kota den schlechten Ausblick verdecken. Dadurch schafft man
zusätzlich ein auffälliges Blickziel im Garten, welches das Auge lenkt.
Man sollte auch an die trüben Herbst- und Wintertage denken, wo im
Garten kaum irgendwelche Akzente die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So
eine nordische Hütte ist immer eine Besonderheit in Sachen
Gartengestaltung. Sie kann dem Garten eine optische Mitte geben. Mein
Tipp: in der dunklen Jahreszeit zusätzlich mit Licht gestalten.
Finnkotas passen besonders gut in Naturgärten, Wald- oder Heidegärten,
also in mehr natürlich gestaltete Gärten mit Teich oder Schwimmteich.
Ein Garten mit weiten Rasenflächen bietet ebenfalls einen idealen Platz
für eine Grillhütte. Ist der Garten dagegen klein, passen zu solch einer
Finnhütte halbhohe Ziergräser, Krüppelkiefern oder Birken Vor allem
Birken passen in solche nordische Gärten unbedingt hinein. Dabei sollte
man aber kleinwüchsige Arten verwenden wie etwa die Betula utilis
jaquemontii, die Himalajabirke.
Heidegärten, haben etwas von weiten, einsamen Landschaften. Den letzten
Schliff würde in so einer Umgebung natürlich eine schlichte Holzhütte
oder eine Finnkota geben. Wirklich interessant wird ein Gartenbild erst
durch schlichte Bauten, die auf die Anwesenheit des Menschen deuten.
Überhaupt ist im Garten die Darstellung des Themas "Der Mensch in der
Natur" das gestalterische Spannungsfeld, was eine gute Gartengestaltung
ausmacht. Um nur Natur darzustellen braucht es keinen Garten, denn Natur
schafft sich selber. Die bloße Nachahmung von Natürlichkeit ist
dilettantisch und erzeugt bei der Betrachtung eher Langeweile. Ähnlich
ist das mit dem anderen Extrem, d m Architekturgarten. Zu viel an
Einengung der Pflanzen hebt gestalterische Spannungen auf. Dagegen
bringt die Kontrast-Darstellung von strenger Architektur und wilder
Natur Lebendigkeit in den Garten am Haus.
Bild oben links: Gartenskulptur von Professor Felix Pfeifer im Dresdner
Rosengarten
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