Heizung zum Wohlfühlen – Neue Trends des Marktes

Wohnzimmer
In den vergangenen Jahren vollzog sich auf dem Gebiet der Heizungsinstallation ein starker Wandel. Dieses so zentrale Element, das aus keinem Haus wegzudenken ist, tritt immer mehr ins Bewusstsein der Architekten. Denn es handelt sich um einen regelrechten Wohlfülfaktor, der zu den eigenen Gunsten ausgerichtet werden kann. Doch wie ist es möglich, ein solches Ziel zu erreichen?

Das Ziel von weniger Konvektion

In der Praxis steht die Konvektion vielen persönlichen Bemühungen des Wohlbefindens im Wege. Klassische Heizkörper lassen im aktiven Zustand stets warme Luftmassen entstehen, die wieder nach oben steigen, um dort abzukühlen und wieder an den Boden zu sinken. Diese Zirkulation, durch die der Raum nie absolut gleichmäßig erwärmt werden kann, stellt für den Körper eine Belastung dar. Inzwischen gibt es viele Studien, die auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen und sogleich Mittel und Wege vorschlagen, wie dem beizukommen ist.

Angenehme Strahlungswärme

Eine bekannte Lösung ist die Fußbodenheizung und wie sie die Fußbodenheizung fräsen ist hier genauer beschrieben. Sie setzt nicht auf das Prinzip der Konvektion, sondern tritt direkt als Strahlungswärme in Erscheinung. Durch diesen sehr gleichmäßigen Ansatz ist es möglich, einen Raum gleichförmig auf Temperatur zu bringen und das Wohlbefinden auf diese Weise zu steigern. Die Vorteile einer solchen Lösung liegen einerseits auf dem Gebiet der körperlichen Behaglichkeit. Die Strahlungswärme, die sehr viel feiner justiert werden kann, sorgt für ein gesteigertes
Wohlbefinden. Sogar eine nach unten geregelte Raumtemperatur wird als angenehm empfunden, was sich durch die fehlende Konvektion in der Luft erklären lässt. Gleichzeitig ist es möglich, die Temperatur in jedem Raum fein zu justieren und sie separat den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

Parkett und Schuhe
Ein weiterer Grund, aus dem sich in diesen Tagen viele Menschen für die Fußbodenheizung entscheiden, liegt im Zugewinn an Stellfläche begründet. Nach klassischer Art ist es notwendig, in
jedem Raum einen Heizkörper anzubringen, der zumindest eine Wand teilweise in Anspruch nimmt. Die in den Boden integrierte Lösung sorgt derweil für den Erhalt der gesamten Stellfläche, was gerade in kleinen Raumkonzepten einen erheblichen Vorteil mit sich bringen kann. Die Mehrkosten gegenüber der klassischen Lösung halten sich aufgrund des erweiterten Angebots ebenfalls in Grenzen.

Besserer Wirkungsgrad der Wärmepumpe

Die Wärmepumpe setzte sich schon in den vergangenen Jahren in über 90 Prozent der Neubauten durch. Allerdings erzeugt sie eine geringere Vorlauftemperatur, durch die der Wirkungsgrad der Heizkörper sinkt. Die Fußbodenheizung verfügt derweil über eine sehr große Strahlungsfläche, nämlich den gesamten Boden eines Raums, egal ob es sich um Parkett oder Laminat handelt. Dadurch reicht eine etwas geringere Temperatur des Vorlaufs, wie sie durch eine Wärmepumpe generiert wird, zur schonenden Erwärmung des Raums absolut aus. Am Ende des Tages ist es aus diesem Grund auch im Hinblick auf die Energiebilanz möglich, erhebliche Vorteile zu erzielen. In manchen Fällen führt dies bis hin zum Erhalt der zusätzlichen Fördermittel, wie sie die KFW zur Verfügung stellt.
In Anbetracht all dieser Aspekte lässt sich der aktuelle Trend des Hausbaus gut nachvollziehen. Wohl werden auch die Bauherren der kommenden Jahre deshalb auf die neue Technik setzen, die nicht nur das persönliche Wohlbefinden positiv beeinflusst. Gleichsam spricht die energetische Bilanz sehr für die Installation der neu ausgereiften Technik.