Mehr Platz für Garten und Terrasse schaffen

Terrasse

Heiße Diskussionen betreffen nach wie vor die Frage, wie die zur Verfügung stehende Nutzfläche im eigenen Garten erhöht werden kann. Während es an sonnigen Sommertagen möglich ist, den Außenbereich in seiner ganzen Pracht zu nutzen, schränken sich diese Vorteile bei trübem Wetter schnell ein. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um vorübergehend neue Flächen zu schaffen.

Es beginnt mit der Überdachung

Generell beginnt die Erweiterung der Nutzfläche des Gartens bereits mit dem Anbringen einer Überdachung. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, auf diese Art unabhängiger von den Witterungsbedingungen zu werden. Einerseits ist es dadurch auch bei leichten Niederschlägen möglich, die Terrasse weiterhin zu nutzen. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, den Windschutz des Außenbereichs deutlich zu verbessern. Wärme, die ansonsten durch die unangenehme Zugluft verloren gegangen wäre, kann auf diese Art und Weise zu einem höheren Komfort beitragen.

Zelte als temporäre Ergänzungen

Als temporäre Unterkunft spielen inzwischen auch Zelte eine wichtige Rolle. Wer ein Zelt als temporäre Unterkunft mieten möchte, erhält dabei eine robuste Konstruktion, die dazu in der Lage ist, über einige Wochen die Nutzfläche des Gartens zu erhöhen. Um das Zelt ganztägig als vorübergehende Unterkunft wahrnehmen zu können, lässt sich die Fläche mit einfachen Mitteln beheizen.

Nicht nur für die Gartenparty im großen Kreis stellt dieser Schritt einen wichtigen Vorteil dar. Darüber hinaus haben begeisterte Künstler etwa die Möglichkeit, Ausstellungsflächen in einer ganz besonderen Umgebung zu schaffen. Die eigenen Werke lassen sich auf diese Weise im Garten präsentieren, wodurch die Gäste sogleich einen besonderen privaten Einblick bekommen, wie er in diesem Bereich keinesfalls alltäglich ist. Wer eine Art Verkaufszelt mieten möchte, kann über diese Nutzung nachdenken.

Das Tiny House als teure Alternative

In den vergangenen Jahren wurde neben einfachen Pavillons vermehrt über das sogenannte Tiny House diskutiert. Einerseits wird dies als echte Alternative auf dem Wohnungsmarkt der Zukunft angesehen. In diesen Tagen spielt es in erster Linie als Ergänzung zur bestehenden Wohnfläche eine wichtige Rolle. Bis zu 30 Quadratmeter lassen sich auf diese Weise gewinnen. Gleichsam überzeugt das Tiny House mit einem wohnlichen Flair und der Möglichkeit zur individuellen Ausstattung, wie sie vielen Interessenten sehr entgegen kommt.

Pavillon

Gleichsam lässt sich über manche Nachteile nicht hinwegsehen, die mit dieser Variante verbunden sind. Einerseits ist eine Baugenehmigung erforderlich, um das Tiny House auf einem Fundament platzieren zu können. Wer sich für ein Haus auf Rädern entscheidet, muss derweil die passende Qualifikation aufweisen, um selbst mit der schweren Last auf der Straße unterwegs zu sein. Weiterhin belaufen sich die Kosten der Anschaffung auf bis zu 60.000 Euro. Auf dieser Grundlage fällt es in der Praxis schwer, von einem guten Verhältnis von Preis und Leistung zu sprechen. Stattdessen scheint das Tiny House in dieser Variante tatsächlich als dauerhafte Lösung in Betracht zu kommen.

Es mangelt letztlich nicht an Möglichkeiten, um die Nutzfläche im Außenbereich auszubauen. Jeder Besitzer eines Eigenheims muss sich jedoch die Frage stellen, welche dieser mehr oder weniger flexiblen Varianten für ihn die richtige ist. Zu einem pauschalen Urteil zu kommen, ist dabei kaum möglich.